Gewinnspiele
Die Zeitschrift spielbox verlost zehn Mini-Erweiterungen Der Grizzly für Zooloretto.
Wer die Frage “Wie heißt das zur Zooloretto-Familie gehörende Kartenspiel, das schon vor dem Brettspiel veröffentlicht wurde?” richtig beantworten kann, schreibt die Lösung auf eine Postkarte mit dem Stichwort “Zooloretto-Grizzly” bis zum 30.3.2010 an: spielbox, w. nostheide verlag gmbh, Bahnhofstraße 22, 96117 Memmelsdorf

Die Webseite Reich der Spiele verlost ein Zooloretto und ein Zooloretto XXL.
Auf der Webseite des Zooloretto-Verlags gibt es ein Gewinnspiel. Im Inland kann man sich gleichzeitig das Messesepcial "Der Gorilla" kostenfrei zusenden lassen.
Beide Gewinnspiele sind beendet.

Der Autor von Zooloretto hat etwas in seiner Werkstatt versteckt. Gemeint ist die Startseite seiner Homepage www.michaelschacht.net. Wer das Versteckte findet, kann eine Überraschung gewinnen. Einsendeschluss ist bereits der 05.03.2008. Erfolgreich suchen kann man übrigens nur mit einem Flash-Plugin.
Das Gewinnspiel ist beendet. Ein Aquaretto gewonnen hat: Oliver Kienle. Herzlichen Glückwunsch!

Hintergrund:
Der Zooloretto-Verlag
Abacusspiele hat seinen Firmensitz in Dreieich bei Frankfurt/M. Dort werden seit knapp 20 Jahren erfolgreich Brett- und Kartenspiele vor allem für Familien verlegt.
Mit Zooloretto als Spiel des Jahres 2007 ging für das Verlagsteam ein Traum in Erfüllung. Mit dem Autoren von Zooloretto verbindet sie eine lange Zusammenarbeit mit zahlreichen gemeinsamen Veröffentlichungen.


Foto: Die Inhaber Pia und Joe Nikisch

Hintergrund:
Kleines Tierlexikon Teil 1
Alle Tiere aus Zooloretto im Überblick.

Der Elefant:
Das Wappentier mehrerer afrikanischer Staaten ist das grösste lebende Landtier. Es kann bis zu 70 Jahre alt werden und das Gewicht von 75 erwachsenen Menschen haben.

Der Flamingo:
Sein besonderes Merkmal ist der abgeknickte Schnabel, mit dem er Nahrung aus dem seichten Wasser filtert. Der rosafarbene Vogel steht gerne auf nur einem Bein um den Wärmeverlust bei Wind möglichst gering zu halten.



Das Kamel:
Der Bewohner vorwiegend trockener Regionen in Asien und Nordafrika hat einige Merkmale entwickelt, um besser mit Wasser haushalten zu können. Man sagt, dass ein Kamel in 15 Minuten 200 Liter Wasser aufnehmen könne.

Der Leopard:
Neben den vorzüglichen Kletterkünsten verfügt der Leopard über ein ausgezeichnetes Gehör und besonders gute Augen. So kann er sehr hohe, für den Menschen nicht mehr hörbare Töne wahrnehmen und durch seine besondere Netzhaut fünf- bis sechsfach besser bei Nacht sehen als wir.

Der Panda:
Der beliebte Einzelgänger aus China ernährt sich hauptsächlich von Bambus. Im Gegensatz zu anderen Bären können sie sich nicht gut auf die Hinterbeine stellen und fressen daher gerne im Sitzen.

Der Schimpanse
Der sympathische Vertreter der afrikanischen Menschenaffen entwickelt im Laufe seines Lebens eine enorme physische Leistungsfähigkeit. Diese erreicht die bis zu zweifache Stärke eines trainierten Menschen.



Das Zebra:
Der afrikanische Steppenbewohner gehört zur Familie der Pferde. Die Streifen bildeten sich vermutlich zur Tarnung vor Raubtieren und vor Tsetsefliegen, deren Facettenaugen angeblich das Muster nicht wahrnehmen können.

Das Känguru:
Die australischen Busch- und Grassteppen durchquert das Beuteltier mit 12 Meter langen Sätzen und einer Geschwindigkeit von 70 Stundenkilometern. Es kann sich erstaunlicherweise aber nicht rückwärts bewegen.


Hintergrund:
Kleines Tierlexikon Teil 2
Alle Tiere aus Aquaretto im Überblick.

Das Flusspferd:
Der Pflanzenfresser ist trotz seines Namens enger mit den Schweinen als mit den Pferden verwandt. Das zweitgrößte Landtier kann trotz seines beachtlichen Gewichts von 3 bis 4,5 Tonnen und einer Länge von bis zu 4,5 Metern die erstaunliche Geschwindigkeit von rund 50 km/h erreichen.

Der Delfin:
Das sympathische Säugetier zählt für viele zu den intelligentesten Tieren und fällt besonders durch seine akrobatischen Sprünge und sein soziales Verhalten auf. Der große Tümmler kann bis zu 500 m tief und bis zu 15 Minuten lang tauchen.



Der Orca:
Der große Schwertwal wird bis zu 8 m lang und 9 Tonnen schwer und bewohnt bevorzugt die arktischen und antarktischen Gewässer. Der auffällig gemusterte Jäger ist mit bis zu 55 km/h das schnellste bekannte Meeressäugetier.

Die Meeresschildkröte:
Seit vermutlich 200 Millionen Jahren
paddeln die gepanzerten Vielschwimmer durch die tropischen und subtropischen Meeresgebiete der Erde. Den Strömungen folgend legen sie sehr weite Strecken zurück und verlassen lediglich zur Eiablage das Wasser.

Der Pinguin:
Sie sind an das Leben vornehmlich in den kalten Regionen der Südhalbkugel sehr gut angepasst. Der ausgezeichnete Taucher ist nicht besonders schnell, kann aber durch wiederholtes Springen eine beachtliche Geschwindigkeit erzielen und dabei eine Höhe über dem Wasser von knapp 2 m erreichen.

Der Eisbär
Der Einzelgänger aus dem hohen Norden verfügt über einen ausgeprägt guten Geruchsinn und ist sehr bedeutend für die Mythologie der Inuit, die ihn "Nanuq" nennen. Trotz seiner Größe und seinem Gewicht ist er ein beachtlicher Schwimmer und kann Etappen von bis zu 65 km überwinden.



Der Seelöwe:
Die sehr sozialen Tiere bilden große Kolonien und kommen an zahlreichen Felsenküsten der Weltmeere vor. Zählen sie nicht zu den schnellsten Schwimmern, so sind sie doch zu erstaunlichen akrobatischen Leistungen fähig.

Das Krokodil:
Die bis zu 6 m lange Echse ist ein direkter Nachfahre der Archosaurier des Trias. Das perfekt getarnte Tier verbringt den Großteil seines Lebens im Wasser, nur die erhöht liegenden Augen und Nasenlöcher ragen hervor, so kann es atmen und die Umgebung beobachten.

Hintergrund:
Namenswettbewerb
Der Name "Zooloretto" enstand übrigens bei einem Namens-wettbewerb, der auf der Spiel 2006 stattfand. Die Gewinnerin und Schöpferin des letzendlichen Titels war Birgit Hugk.

Hintergrund:
Comeback der Tierparks
Nachdem Tierparks lange über stagnierende Besucherzahlen zu klagen hatten, hat sich dieses in den letzten Jahren grundsätzlich geändert. Es wurde kräftig in den Bau moderner Erlebniswelten investiert - es herrscht Aufbruchstimmung.

So fahren beispielsweise in Hannover die Besucher per Boot durch eine afrikanische Flusslandschaft und in Hamburg ist ein Tropen-Aquarium der neue Publikumsmagnet.
Belohnt wird dieses Engagement mit immer neuen Besucherrekorden und vollen Zoo-Shops.

Auch das Fernsehen setzt mit seinen Tier-Doku-Soaps auf die neue Beliebtheit der Tierparks. Allein schon die ARD hat bereits rund 350 Folgen aus deutschen Zoos gesendet!

Mit einem Eisbären-Jungen schafft es der Zoo Berlin sogar im Ausland auf die Titelseiten - die Zoo-Aktie hat sich seit Jahresbeginn fast verdreifacht!
Täglich gibt es neue Meldungen über viel versprechenden Nachwuchs - ein Zebra, ein Heuler, eine Giraffe - das Interesse ist gross geworden.

Wer möchte da nicht auch der Manager eines Zoos sein ...

Ein kleiner Blick hinter die Kulissen - vom Prototyp bis zum fertigen Spiel, sowohl Zooloretto als auch Aquaretto: Die Entstehungsgeschichte Teil 1 bis 3

Hintergrund:
Entstehungsgeschichte Teil 1
Ein kleiner Blick hinter die Kulissen - vom Prototyp bis zum fertigen Spiel.



Die verschiedenen Stufen des Spielplans. Als erstes die typische einfache, rein funktionelle Prototypengrafik. Als zweites bereits die fertige Grafik - allerdings war die Aufteilung noch nicht optimal. Also wurde alles noch mal umgebaut.



Ein Verkaufsstand im Protoyp und im fertigen Spiel.



Das Design der Tiere bis zum fertigen Spiel.



Der erste Wagen aus Pappe und Tesa.


Weiteres zum Thema:
- "Making of" vom Spiel Alchemist auf der Seite von Amigo Spiele.
- "Making of" vom Spiel Thurn& Taxis auf der Seite von Michael Menzel.


Hintergrund:
Entstehungsgeschichte Teil 2
Was man einem fertigen Spiel selten ansehen kann, sind die grundlegenden Überlegungen die Verlag und Autor im Vorfeld anstellen.
So ist es am Beispiel Zooloretto vielleicht mal ganz interessant, einen kleinen Einblick zu bekommen.

Das Thema: Der Verkaufserfolg vieler Spiele steht und fällt oftmals bereits mit der Wahl des Themas. So gibt es beispielsweise Themen, die zu speziell sind (Science Fiction-Spiele), die sich als Brett- oder Kartenspiel nicht so gut umsetzen lassen (Sportspiele) oder die ganz einfach abgenutzt sind (Piratenspiele).
Viele Themen erreichen nur eine bestimmte Gruppe an Leuten. So grenzen die meisten historischen Themen Frauen eher aus. Auch Kriegsspiele sind eher nur etwas für "Jungs".
Die Welt der Tiere erfreut sich in der gesamten Bevölkerung einer grosser Akzeptanz.
So ist es möglich viele - von jung bis alt - an den Tisch zu bekommen.

Der Name: Die Bedeutung eines prägnanten Namen ist nicht zu unterschätzen: Schnell fassbar, gut merkbar und originell soll er sein. Vielleicht vermittelt er auch bereits ein wenig über das Spiel.
Daher wurde im Vorfeld extra ein Namenswettbewerb veranstaltet, bei dem sich "Zooloretto" als Siegertitel durchsetzte.

Die Gestaltung: Neben den technischen Vorgaben spielen individueller Geschmack als auch modische Trends eine wichtige Rolle und machen die Gestaltung eines Spiels zu einer komplizierten Aufgabe.
In den übervollen Regalen der Geschäfte ist es schwer sich optisch abzuheben - gut, wenn man ein klares auffälliges Motiv auf der Vorderseite hat. Auch die Grundfarbigkeit spielt eine Rolle. Entsprechend der Farbpsychologie wirken bestimmte Farben z. B. sympathisch, agressiv oder zurückhaltend - eine rote Schachtel ist auffälliger als eine braun. Ein zu dunkler Gesamteindruck kann bedrohlich wirken.
Beim Spielmaterial ist es oft nicht einfach die Balance zwischen Spielbarkeit, Übersichtlichkeit und optischer Attraktivität zu finden.

Das Spiel: Um auch Menschen, die wenig oder gar nicht spielen den Zugang zur Spielewelt zu eröffnen, benötigt man neben einem ansprechenden Thema natürlich auch ein einfaches und kurzes Regelwerk.
"Intuitivität" ist das Schlüsselwort schlechthin - denn nur so schafft man den leichten Einstieg und ein harmonisches Spielgefühl.
Für den Spass- und Ärgerfaktor sorgt die "Interaktion": sich z. B. gegenseitig das Beste vor der Nase wegschnappen oder den anderen "die Suppe versalzen".
Der tatsächliche "Schwierigkeitsgrad" eines Spiels ist immer schwer zu beurteilen, denn alle an der Entwicklung Beteiligten kennen das Spiel sehr gut und sind ausserdem erfahrene Spieler. Hier helfen nur Spieletests mit Wenigspielern. Dabei ist es immer wieder überraschend und lehrreich, wie schnell man Gelegenheits- oder Nichtspieler überfordert.
Auf Spielmessen und größere Spielertreffen werden die fast fertigen Spiele gerne vor Veröffentlichung noch einmal mit der "Spieleszene" gespielt. So erhält man einen Eindruck, wie das Spiel bei den Vielspielern ankommt .
Redaktionelle Arbeit und endloses Testen mit unterschiedlichsten Spielegruppen sind also für Verlag und Autor üblich, um Vorgaben zu erfüllen und das Spiel zu optimieren. Denn meistens sind Prototypen, wenn sie einem Verlag vom Autor angeboten werden, noch nicht marktreif.

Ausnahmen bestätigen die Regel: Auch wenn die meisten zuvor genannten Erfahrungswerte richtig sind, gibt es immer wieder Spiele, die die Regeln brechen und trotzdem gut ankommen oder sogar gerade deswegen.
So ist z. B. "Die Sternenfahrer von Catan" trotz des Science Fiction-Themas ein erfolgreiches Spiel. Und auch "Space Dealer" ist beliebt bei Vielspielern wegen der spielmechanisch ungewöhnlichen Umsetzung des Themas.

Mehr zum Thema:
- Die Sternenfahrer von Catan
- Space Dealer


Hintergrund:
Entstehungsgeschichte Teil 3:
Aquaretto
Nun ist sie also fertig, die erste "richtige" Erweiterung für Zooloretto. Zeit, einmal richtig durchzuatmen :-)

Ein Blick zurück: Es gab ja bereits einige Minierweiterungen und es stellte sich die Frage, wie die erste große Erweiterung genau aussehen sollte. Es wurden im wesentlichen drei Ideen erarbeitet und weiterverfolgt.

Bei einem Entwurf wurde mit Zusatzmaterial der bestehende Zoo aufgestockt – hier spielten auch andere Tierparks eine Rolle.
Ein anderes Konzept forderte mehr als nur eine Erweiterung: Es sollte zusätzlich ein komplett eigenständiges Spiel sein. Das war natürlich die Aufgabe, die Verlag und Autor am meisten reizte. Aber auch die anspruchstvollste.



Der erste Entwurf für das Aquaretto-Cover

Das Thema war schnell gefunden: Wassertiere. Im Vorfeld gab es sehr viele Vorschläge von Zooloretto-Freunden, die in diese Richtung zielten. Und somit erfreulicherweise mit unseren eigenen Vorstellungen übereinstimmten.

Beim Spielsystem war es kniffliger: Bei Zooloretto ist das Timing sehr wichtig, durch bloßes Hinzufügen gerät alles schnell aus dem Gleichgewicht. Kombiniert sollten beide Spiele ausserdem gleichwertig miteinander harmonieren – hier war eine gute Balance gefragt.

Trotzdem Zooloretto auch einiges an taktischen Möglickeiten bietet, wünschte sich der eine oder andere Vielspieler noch ein wenig mehr Komplexität. Ein durchaus verfolgenswerter Punkt, sofern es nicht zu abstrakt oder zu regelintensiv ausfallen würde.

Die größte Herausforderung aber war es, eine gemeinsame "Sprache" zu finden. Ein Zooloretto-Spieler kennt die Anzahl der Tiersorten und Tiere, kennt den Wert einer Münze oder eines bestimmtes Plättchen. Das sollte beim neuen Spiel genauso sein. Idealerweise sollte man sich – trotz neuer Ideen und Mechanismen – sofort zu Hause fühlen können.

Die Messlatte war also hoch gesteckt. Letztlich aber haben sich die Erwartungen erfüllt. Es ist ein eigenständiges Spiel und eine Erweiterung in Einem entstanden,
Das Spielsystem bleibt für den Normalspieler interessant, bietet aber auch ein klares Plus für diejenigen, die mehr erwarten.


Zur Taktik:
Grundsätzliches
Es kann sich durchaus lohnen, auch einmal ein Risiko einzugehen. Wenn man beispielsweise einen noch nicht ganz gefüllten Wagen, der nur für einen selbst attraktiv ist, liegen lässt und noch ein Plättchen aufdeckt, weil man hofft, dass noch ein attraktives Plättchen hinzu kommt.
Es ist nicht schlimm, wenn man Tiere nehmen muss, die man zu diesem Zeitpunkt nicht in seinen Gehegen unterbringen kann - besonders, wenn man die Möglichkeit zum Ausbau seines Zoos noch hat. Man sollte jedoch darauf achten, möglichst wenige verschiedene Tierarten in seinen Stall zu legen.

Durch die Geldaktionen ergeben sich weitere Möglichkeiten:
So kann man auch einmal ein Tier in einer unpassenden Tierart "mitnehmen", wenn ein anderer Spieler Interesse daran hat. Kauft er es dann aus dem Stall, hat man damit nicht nur weniger Minuspunkte, man hat sogar noch eine Münze gut gemacht.
Vor allem sollte man die Vorzüge eines ãUmbaus" nicht unterschätzen. So ermöglicht beispielsweise geschicktes Tauschen zwischen den Gehegen mehrfach Geld ein- zunehmen.

Geldaktionen und Spielerzahl
Je nach Spielerzahl sind bestimmte Geldaktionen lohnenswerter - ein wichtiger Punkt für die erfolgreiche Taktik.
In der Original Zweipersonen-Variante z. B. bekommt man im Schnitt mehr Geld und kann daher seinen Zoo besser organisieren. Der zusätzliche Wagen im Spiel unterstützt diesen Aspekt.
Dementsprechend weniger Tiere oder Verkaufsstände hat man am Schluss im Stall und Plättchen werden daher selten abgekauft oder abgegeben.

Weitere Spieltipps
Je mehr Spieler teilnehmen (insbesondere bei 5), desto wertvoller werden die Verkaufsständ
Je mehr Spieler teilnehmen, desto riskanter ist es als letzter Spieler einer Runde weiter Plättchen zu ziehen.
Je fortgeschrittener eine Partie ist, desto riskanter ist es als letzter Spieler einer Runde weiter Plättchen zu ziehen.
Frühes Abgeben von Plättchen ist nicht sinnvoll. Das Geld kann man sicher sinnvoller anlegen bzw. bis kurz vor Spielende warten und immer noch da Plättchen abgeben. Vielleicht wurde das Plättchen zwischenzeitlich dann sogar abgekauft.
Die Ausbautafel lohnt sich fast immer und je schneller man sie bekommen kann, desto besser. Kurz vor Spielende sollte man dann eher auf den Kauf verzichten.
Je später man sich zu Beginn eines Spiels auf 3 Tiersorten festlegt, desto leichter ist es zu verhindern, Plättchen in den Stall zu bekommen, solange bis man die Ausbautafel gekauft hat. Ausserdem bleibt man länger für die anderen schwer auszurechnen.


Frage: Wenn im Gehege kein Platz ist, muss der Nachwuchs dann in den Stall oder darf man ihn stattdessen in ein freies Gehege setzen?

Antwort: Beides ist möglich.

Frage:
Kann ich den Stapel mit der roten Münze jederzeit anbrechen und damit das Spielende einleiten?

Antwort: Nein, erst wenn alle anderen Stapel aufgebraucht sind, darf man ihn anbrechen.

Frage: Ist eine Runde zuende, nachdem jeder einmal dran war?

Antwort: Nein, erst wenn jeder einen Wagen genommen hat, ist eine Runde zuende.


Variante für 2-5 Spieler:
Erweiterter Kauf
Für 3 Münzen (2 Münzen in die Bank, 1 Münze an den betroffenen Spieler) kann man ein Tier aus einem Gehege oder einen Verkaufstand aus dem Zoo eines anderen Spielers abkaufen.
Achtung: Das gekaufte Plättchen muss der Spieler in seinen eigenen Stall legen!

Variante für 2 Spieler:
Mehr Tierarten
Spielvorbereitung: Statt drei Tierarten werden nur 2 aussortiert.
Spielverlauf: Es gelten die üblichen Zooloretto-Regeln für 2 Spieler.

Bringt deutlich mehr "Chaos" ins Spiel.

Achtung: Diese Variante sollte nicht mit anderen Varianten oder Erweiterungen kombiniert werden.

Variante für 2 Spieler:
Mehr Ausbautafeln
Spielvorbereitung: Statt drei Tierarten werden nur 2 aussortiert. Alle 5 Ausbautafeln werden in der Mitte bereit gelegt.
Spielverlauf: Es gelten die üblichen Zooloretto-Regeln für 2 Spieler mit dem folgenden Zusatz:
Jede Ausbautafel in der Mitte kann von jedem Spieler für je 3 Münzen gekauft werden. Es ist also theoretisch möglich alle 5 Ausbautafeln zu bekommen.

Die Ausbautafeln sind hier sehr mächtig und führen oft zu einem kleinen Wettrennen.

Achtung: Diese Variante sollte nicht mit anderen Varianten oder Erweiterungen kombiniert werden.


Regelservice:
F.A.Q.
Oft gestellte Fragen und ein ausführliches Beispiel zur Endabrechnung als Bestandteil der aktuellen Regel und hier als pdf zum downloaden und ausdrucken.
Haben Sie eine Frage? Dann schreiben Sie einfach eine Mail.





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